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Warnhinweis genehmigt: Nabu jetzt auch offiziell Klimakiller

Killer-Bilanz: Der Nabu wird mit eigenen Displays auf seine Rekorde bei der Luftverschmutzung hinweisen. Durch erfolgreich verhinderte CO2-Einsparung trägt der Nabu künftig offiziell den Öko-Warnhinweis "Ihre Spende für uns Klimakiller". (Foto: © Windkraft Satire)

Killer-Bilanz: Der Nabu wird mit eigenen Displays auf seine Rekorde bei der Luftverschmutzung hinweisen. Durch erfolgreich verhinderte CO2-Einsparung trägt der Nabu künftig offiziell den Öko-Warnhinweis „Ihre Spende für uns Klimakiller“. (Foto: © Windkraft Satire)

Partystimmung beim Nabu: Als erster Umweltverband Deutschlands darf der Naturschutzbund sich mit einem Warnhinweis schmücken. „Achtung! Ihre Spende für uns Klimakiller“ , heißt es künftig unter dem Storchen-Logo. Mit Öko-Etiketten will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eigentlich die Umweltverträglichkeit von Waren und Produkten für Verbraucher ausweisen.

„Wir haben soeben aus Berlin die Genehmigung erhalten, unsere herausragend desaströse Ökobilanz ebenfalls präsentieren zu dürfen“, sagt Nabu-Präsident Olaf Tschimpke. Damit werde die Rekordjagd gewürdigt, so viele Windenergieprojekte wie möglich bundesweit zu blockieren. „Wir kommen mit dem Zählen gar nicht mehr nach“, schwärmt Tschimpke. „Und wir dürfen jetzt endlich unsere Erfolge auf Kosten des Klimaschutzes für alle sichtbar machen!“

Killer-Bilanz: 6000 Dreckstonnen CO2 zusätzlich im Monat dank Tumbrinck

Es sind eindrucksvolle Zahlen, mit denen der Nabu belegt, dass er den Titel „Klimakiller“ wirklich verdient. Beispiel Nordrhein-Westfalen. Der dortige Landesvorsitzende des Nabu, Josef Tumbrinck, hält seinen Taschenrechner stolz in die Höhe. „Fünfundsiebzigtausend Tonnen! So viel Kohlendioxid wird dank einer einzigen Blockade zusätzlich pro Jahr in die Luft geblasen. Weil wir aus formalen Gründen glorreich den Windpark Himmelreich in Marsberg aufhalten. Da geht’s natürlich gar nicht um Artenschutz“, sagt Tumbrinck strahlend[1]. „Über sechstausend Dreckstonnen CO2 durch uns – allein in einem Monat! Wer will das überbieten?!“

Niemand. Schließlich kommen etliche Blockade-Klagen gegen Repowering-Projekte hinzu, bei denen alte Windräder gegen eine geringere Anzahl modernerer Anlagen ausgetauscht werden sollen. Und die laufenden Klagen landauf, landab, die der Nabu stolz auf seinen Webseiten listet[2], wollen ebenfalls addiert sein.

Neue Displays zeigen die Nabu-Luftverpestung sekundengenau an

„Das ist eine Killer-Bilanz“, so Tumbrinck, die der Nabu nun top-modern sichtbar machen werde. Einladungen für eine feierliche Zeremonie in der Nabu-Zentrale an der Berliner Charitéstraße sind bereits raus. An der Außenfassade soll in Kürze ein großes Display enthüllt werden, das mit Heizöl betrieben wird. Vorbild sind Anzeigetafeln, wie man sie von Schulen oder anderen öffentlichen Gebäuden kennt, die auf Erneuerbare Energien setzen. „Unsere Zahlen zeigen natürlich sekundengenau an, wieviel Strom wir NICHT erneuerbar produzieren und wieviel Tonnen Kohlendioxid durch unsere Windenergie-Blockade stattdessen in die Luft gepustet werden“, erklärt Präsident Tschimpke.

Andere Verbände wie ABU (Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest) wollen in Kürze nachziehen. „Unsere Windfeinde-Freunde haben schließlich auch ihren fetten Anteil am Klimawandel“, so Nabu-Windallergiker Tumbrinck. Sein Tipp: Wer seine negative Öko-Bilanz ebenfalls ausrechnen wolle, nutze einfach den CO2-Einsparungsrechner des Bundesverbands Windenergie (BWE)[3]. „Geben Sie in die Maske die Kilowattstunden Öko-Strom ein, die Sie verzögern oder verhindern. Und schon haben Sie eine tolle Zahl für Ihren persönlichen Öko-Warnhinweis.“ So ergeben die 100 Millionen Kilowattstunden Windstrom, die in Marsberg jährlich durch den Nabu verhindert werden sollen, jene besagten 75.300 Tonnen CO2-Verschmutzung durch den stattdessen benötigten Kohlestrom.

Nächste Tafel zeigt Nabu-Millionenerträge durch Ablasshandel an

Das nächste Display hat Tschimpke bereits im Sinn. „Es ist ja kein Geheimnis, dass wir Millionen von Euro aus diversen Projekten pressen.“ 500 000 Euro für eine Artenschutz-Studie zwang der Nabu beispielsweise im hessischen Vogelsberg einem Windparkbetreiber ab, um auf eine Klage zu verzichten.[4] Der Kassenstand, der durch solchen Ablasshandel erreicht wird, werde auf volle Zehn-Millionen-Beiträge gerundet angezeigt. „Wir sprechen da von freiwilligem Zwangsumtausch“, betont Tschimpke. „Wir tauschen unser Klagerecht gegen Eurobeträge mit mindestens fünf Nullen am Ende. Das Zwangsgeld dient natürlich der Finanzierung eigener Projekte, was besonders unsere Anteilseigner freut.“ Windräder blockieren oder auspressen – „unsere Arbeit für Artenschutz, Erderwärmung und Klimawandel zahlt sich einfach immer aus“, sagt Nabu-Präsident Olaf Tschimpke.

[1] Der erwirkte Baustopp im Windpark soll nach Auffassung des Nabu sogar soweit gehen, dass erforderliche Sicherungsmaßnahmen an den Türmen nicht ausgeführt werden dürfen. Der Windpark-Entwickler wehrt sich in diesem Artikel
[2] Die lange Liste gegen den Klimaschutz steht hier
[3] An dieser Stelle errechnet der Nabu seine Negativrekorde
[4] Über den „Wegezoll für Windräder“ berichtet Windkraft Satire hier. Es geht aber noch teurer: 920 000 Euro von Mercedes für Moorprojekte des Nabu. Die Spende habe angeblich nichts damit zu tun, dass der Nabu auf Widerstand verzichtet, als Daimler eine Auto-Teststrecke auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz im Schwarzwald baut. Die ganze Geschichte steht hier

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